Kategorie: Fotografie

Natürliche Portraits mit Theresa

Theresa lernte ich durch das Shooting mit der Horus Falknerei kennen. Wir sprachen damals darüber, dass wir mal ein „normales“ Shooting gemeinsam machen wollen. Das folgte dann auch ein paar Monate später im Studio.

Es machte mega viel Spaß und viele wunderbare Bilder sind dabei entstanden. Uns war klar: Das machen wir wieder!

Es dauerte dann etwa 1 Jahr bis wir einen weiteren Termin vereinbarten. Dieses Mal wollte ich unbedingt draußen Bilder von Theresa machen. Ziel waren natürliche Portraits; emotionale Bilder; viel schwarz weiß.

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Portrait einer Ballerina

Tanz ist die verborgene Sprache der Seele  – Martha Graham

 

Mich faszinieren Ballett-Filme oder -Serien. Die unglaubliche Schönheit der Perfektion, aber natürlich auch das Drama, welches mit den Geschichten kommt: Schmerz, harte Arbeit, Traurigkeit, aber auch Liebe, Leidenschaft und Träume. Ob die wirkliche Ballerina Welt da draußen auch so aussieht…Ich habe keine Ahnung 🙂 Ich schätze aber schon, dass es ein hartes Geschäft ist.

Aufgrund einer Bildidee ergab sich die Gelegenheit mit Miss Sunshine zu shooten. Ballett ist seit 15 Jahren ihr großes Hobby.

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Fotoshooting mit Bettsy & Michael

Im September rief ich via Facebook nach neuen Gesichtern für Fotoshootings auf TFP Basis. Dabei suchte ich insbesondere alternative, bärtige oder roothaarige Typen.

Bettsy und Michael waren 2 von ganz vielen Bewerbern, die sich gemeldet hatten. Zunächst fiel mir kein passendes Thema mit den Beiden ein, also besprachen wir uns zwischen den Feiertagen Ende Dezember einfach mal zu treffen, uns kennenzulernen und Ideen zu sammeln. Oft kommen die Ideen einfacher, wenn man sich mal persönlich gesehen hat und nicht nur Fotos gesehen hat. .

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Wacom Bamboo Fun Windows 10

Windows 10 ist schon eine Weile verfügbar- sogar kostenfrei, wenn man beispielsweise von Windows 7 updaten möchte. Ich habe mich gerade zur Veröffentlichung von Windows 10 erst einmal mit dem Update zurückgehalten.
„Never change a running system“- Einen Photoshop Ausfall von mehreren Tagen könnte ich nicht verkraften 😉

Nachdem nun viele in meinem Umkreis auf Windows 10 umgestiegen sind und sehr zufrieden sind, habe ich mir gedacht nun auch mal upzudaten. Früher oder später muß man ja eh….

Das Update war an sich problemlos; allerdings ist hier Geduld gefragt. Auch wenn sich die „Eieruhr“ (der Ladekringel) nicht mehr bewegt- das heißt nicht, dass Windows nichts mehr tut!

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Fotoshooting mit Kiki

Bei Facebook startete ich einen Aufruf auf der Suche nach neuen Gesichtern für Fotoshootings auf TFP Basis. Ich wollte mein Portfolio erweitern und „dort draußen“ sind so viele tolle Menschen, die noch gar nicht wissen, wie toll sie vor der Kamera sind oder sein können….;)

Kiki war eine von den Interessentinnen, die mich mit einer erfrischenden Bewerbung zum Lachen brachte. Und auch zu ihren Fotos hatte ich direkt Bilder im Kopf. Meine Idee war Portraitfotos in Richtung „Glamour“ zu machen. Karas Idee ging etwas mehr in die Richtung „Düsteres“. Haare & Make Up sollten in Richtung Helena Bonham-Carter gehen. Kiki war einverstanden und hatte Lust drauf.

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Gesagt getan- wir trafen uns im Studio und legten mit dem Styling & Fotoshooting los.

Der Plan war, Fotos im Studio zu machen. Das Wetter spielte an dem Tag aber mit und da ich derzeit total auf natürliches Licht und Offenblende abfahre, nutzten wir die Gelegenheit.

Vom Stil her haben wir unsere Ideen in einen Topf geworfen, gut umgerührt und heraus gekommen sind diese schönen Fotos.

Wie sooft kann ich mich sehr glücklich schätzen: Sie ist nicht nur eine ganz Liebe und Hübsche- trotz wenig Erfahrung hat sie das Shooting großartig gemeistert. Wir sind ganz baff, begeistert und zufrieden :))

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Outdoor Portraits mit Björn

Männer-Portraits sind nach wie vor Neuland für mich. Bisher habe ich einfach viel zu wenige davon gemacht. So kam es mir ganz gelegen, dass Björn unheimlich Lust hatte, sich mal fotografieren zu lassen. Ganz ursprünglich geplant war ein Bodypainting-Shooting. Das ist auch noch nicht auf Eis gelegt. Ich mag das Wort „Testshooting“ nicht- aber es trifft es doch ganz gut. Ich mag vor aufwendigen Bodypaintings gerne einmal die Person kennenlernen und gucken wie die Zusammenarbeit funktioniert, eben ein Testshooting machen. Dabei lernt man sich kennen und schafft eine Basis, mit der man evtl. weiterarbeiten kann.

Am frühen Abend im Hochsommer trafen wir uns, und fuhren zu verschiedenen Locations. Ohne Assistenz wäre das Shooting gar nicht möglich gewesen. Besonders in Wassernähe (Quellental) knallte die Sonne so dermaßen, dass ich ohne Abschatten mit einem Reflektor kaum eine Chance gehabt hätte die Fotos umzusetzen. An dieser Stelle dickes „Danke!“ an Renate! (mehr …)

Portraits bei wechselnden Lichtbedingungen fotografieren

Die Idee für diesen Blogpost kam bei einem Shooting am vergangenen Sonntag. Jasmine fragte mich etwas ähnliches wie : „Wie fotografierst Du eigentlich bei wechselnden Lichtbedingungen? Was veränderst Du, was stellst Du ein?“

Meine 1. Reaktion war: „Eeehm gar nichts ändere ich…“ und stammelte was vor mich hin.

Was so im nachhinein betrachtet nicht richtig ist. Natürlich stelle ich die Kamera um und mache mir Gedanken über das Licht, aber das mache ich meistens schon so automatisch bzw intuitiv, dass ich es nicht mehr bewusst wahrnehme. Am gleichen Abend noch kamen meine Gedanken zurück zu diesem Thema.

Wie reagiere ich also auf wechselnde Lichtbedingungen?

Wechselnde Lichtbedingungen heißt für mich : Der Himmel ist nicht grau in grau, aber auch nicht permanent sonnig und wolkenfrei. Sprich wir haben Sonne und Wolken im Wechsel.

Hier kann ich nicht nur das Licht betrachten, sondern muss auch die Location bedenken und mich fragen : „Habe ich einen Assistenten?“, „Kann ich mein Model/meine Models anders positionieren, oder muss ich die Gegebenheiten hinnehmen und das Beste draus machen?“.

Ich schaue, dass ich das Model in den Schatten stellen kann und dann mittels Reflektor aufhelle.  Geht das nicht, schaue ich, dass das Model mittels Reflektor abgeschattet wird. Wechselt das Wetter nur langsam, wechselt der oder die Assisentin von Abschatten bei Sonnenlicht zu Aufhellen bei Wolken. Wechselt sich die Situation permanent oder sagen wir recht zügig und die Location gibt den ständigen Wechsel des Assistenten nicht her, belasse ich es beim Abschatten des Models.

Natürlich ändert sich auch die Helligkeit immer ein wenig und ich muß die Belichtung anpassen. In der Regel fotografiere ich im manuellen Modus mit einer recht offenen Blende.  Die Belichtung wähle ich so, dass ich beim Wechsel von Sonne auf Wolken jederzeit auch eine längere Belichtungszeit einstellen kann, und trotzdem keine Verwackelungs-Unschärfe bekomme. Ich stelle also immer nur die Belichtungszeit um; selten ändere ich den ISO Wert. Wenn ich nur 1 Wert umstellen muss, kann ich auch einigermaßen schnell reagieren. Mich stört es auch nicht immer, wenn das Bild leicht über- oder unterbelichtet ist, da ich aus den RAW Files in Lightroom noch jede Menge herausholen bzw korrigieren kann.

Eine andere Variante ist im AV Modus (Canon) zu fotografieren. Beim AV Modus gibst Du die Blende vor; die Belichtungszeit macht die Kamera selbst. So hast Du immer eine korrekte Belichtung. Diesen Modus verwende ich grundsätzlich auch  gerne, wenn auch eher selten. Ich nutze den AV Modus besonders dann, wenn ich schnell reagieren muss, mich dabei auch auf eine „gute“ Belichtung verlassen will und eventuell vorher nicht weiß, wie das Licht wird. Das könnte z.B ein Konzert sein oder eine Hochzeit.

Männer-Portrait-Shooting mit Morten


Nils, Gaby, „die Nachbarn“ (Freunde von Gaby & Nils), saßen an einem Renovierungs-Abend im neuen Fotostudio. Da kam Morten vorbei um einmal „Moin“ zu sagen. Der 1. Gedanke, der mir durch den Kopf schoss: „Das ist ein „Typ“-den muß man unbedingt fotografieren!!“ Ich fragte Nils, ob er Morten schonmal abgelichtet hätte. Er verneinte und ich dachte ich nutze die Gelegenheit und frage direkt mal, ob er mal Lust auf ein Fotoshooting hätte. Ich hatte das 1. fertige Bild schon komplett im Kopf. Morten antwortete sofort, dass er mal Bock darauf hätte. „Ja geil!“ dachte ich und wir vereinbarten über Facebook dann weiteres zu besprechen.

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Wechsel auf Vollformat – Ein erstes Fazit

Nach einigen Jahren mit meiner geliebten Canon EOS 30D wurde es endlich Zeit für eine neue, aktuelle Kamera. Wer mich gut kennt, der weiß wie lange ich schon über den Kauf einer neuen Kamera nachdachte. Das war in manchen Kreisen bereits ein Running Gag 😉

Ich liebte meine 30D und gute Fotos konnte ich auch mit ihr machen. Kaputt war sie auch nicht – also wozu wechseln?

Die großen Punkte waren natürlich die verbesserten Sensoren, die Auflösung & der verbesserte Autofokus neuerer Kameras. Letzterer bereitete mir am meisten Sorgen. Gerade bei „schlechterem“ Licht hatte ich oft Probleme. Das bekommt das Model / der Kunde nicht mit, ich hatte genug gute Fotos. Dennoch ärgerte ich mich oft über genau diese vereinzelten unscharfen Fotos.

Nach 8-9 Jahren war es nun aber wirklich Zeit für ein neues Schätzchen. Das war für mich gar nicht so einfach. Eine Bedingung war, dass die Rückseite der Kamera von der Bedienung exakt gleich sein sollte, oder zumindestens 90% gleich. Zum Auswählen eines Fokuspunktes verwende ich seit langer Zeit den kleinen Joystick und mag das sehr. Das wollte ich auch am Liebsten behalten. Ja, ich bin ein Gewohnheitstier 😉

Zudem wollte ich gerne wieder einen größeren, schweren Kamerabody haben.

Diese Voraussetzung schränkte die Wahl schon sehr ein. Nur die 7D Mark II (die 1. war mir eh schon zu „alt“) und die 5D Mark II/III haben diesen Joystick (im Bild rot markiert) und eine ähnliches Gehäuse mit ähnlicher Bedienung.

Kamera Joystick

Die große Frage: Bleibe ich bei einer Kamera mit Crop Sensor oder wechsele ich jetzt auf Vollformat? Ich haderte wirklich sehr lange mit mir…

Einige Argumente gegen Vollformat waren:

  • „Ich fotografiere doch eh oft im Studio und Blitz, jenseits der offenen Blenden, da brauche ich keine hohe rauscharme ISO.“
  • „Ich kann das ein oder andere Objektiv nicht mehr verwenden.“
  • „Eine 5D Mark III ist wahnsinnig teuer“

Bis auf das 3. Argument konnte ich alle selbst widerlegen. Nach kurzer Recherche würden von meinen genutzten Objektiven nur ein Objektiv wegfallen und zwar das Tamron 17-50 2.8. Alle anderen sind EF Objektive und damit sowohl an Crop als auch an Vollformat nutzbar. Ein preiswertes Objektiv wäre also nicht mehr nutzbar. Das ist erträglich und somit ließ mich das Thema Vollformat nicht los.

Warum nicht die 6D?

Preislich ist die 6D natürlich ein Knaller. Vollformat für wenig Geld. Größter Kritikpunkt für mich: Der Autofokus mit nur 1 Kreuzsensor. Die Kreuzsensoren des Autofokus sind die empfindlichsten Sensoren. Nur einen in der Mitte zu haben bedeutet: Fokussieren und schwenken, da man bei starrem Fokussieren nur selten den Bildausschnitt bekommt, der am besten aussieht.. Natürlich hat die 6D nicht nur 1 Fokuspunkt, aber eben nur 1 mit Kreuzsensor, das der Punkt, den ich eben immer wähle, weil er am besten funktioniert.

Wenn ich so viel Geld investiere, wollte ich nicht schon wieder auf dem gleichen Autofokus-Stand bleiben. Klar würde der Autofokus bei der 6D besser sein, als bei meinem alten Schätzchen. Dennoch wollte ich direkt mehr…:)

Ich habe mir gedacht: „Bevor Du Dir ewig Gedanken  machst, ob Du dir nicht hättest die 5D kaufen sollen, nimmst Du die jetzt!“. Passend gab’s grad eine Cashback Aktion, so dass ich 300 Euro weniger bezahlt habe. Beim Klicken des „kostenpflichtig Bestellen“-Buttons habe ich weggeguckt, sonst hätte ich mich vielleicht schon wieder anders entschieden 😉 Der Wechsel auf Vollformat fand nun also wirklich statt.

 

Bekommen habe ich die Kamera Anfang Mai. Nun sind also schon 3 Monate – Zeit für ein 1. Fazit. Kurz zusammengefast: Einfach toll! Ich bin so begeistert und mega zufrieden. Ich bereue den Kauf keine Sekunde.

Die längere Fassung folgt:

 

Mußte ich mich umgewöhnen?

Nein. Ja und nein. Da die Knöpfe nahezu gleich angeordnet sind, musste ich mich von der Bedienung her nicht umgewöhnen. Klar, ich musste ein paar Einstellungen ändern, das war aber nichts Nennenswertes.

Der Autofokus und ich sind noch nicht sofort Freunde geworden. Hui, soviele Einstellungen…. Mein Freund musste zunächst als Test-Opfer herhalten. Da er eine Brille trägt, war stets die Brille scharf, anstelle des Auges. Ich war super frustriert. Blumen, Gegenstände, egal ob drinnen oder draußen: Ich war super zufrieden. Doch bei einem simplen Portrait eines Brillenträgers sollte diese Kamera nun scheitern? Natürlich lag es an einer Einstellung, wie ich dann einem Autofokus Manual von Canon las. Mit Nutzung des Spot-AFs war dann alles gut- der Fokus saß zu 98% immer richtig, wie ich es erwartet hatte.

Wenn ich mit offener Blende fotografiere, nutze ich derzeit eigentlich immer den Spot-AF Modus und immer einen einzelnen Fokuspunkt. Apropos Fokuspunkt: Von nur 1 Kreuzsensor bei der 30D auf 41 Kreuzsensoren bei der 5D- das war zwar keine echte Umstellung, aber ist total prima 🙂

Die Brennweite ist anders. Logisch, da ich den Faktor 1.6 durch den verwendeten Sensor nicht mehr habe. Das macht sich auch sehr bemerkbar-ich brauche weniger Platz 🙂

Die neue Kamera ist  schwerer als meine alte. Die 250gr mehr machten sich gerade bei den 1. Tests sehr bemerkbar. Inzwischen merke ich den Unterschied aber kaum.
Die Dateien sind größer. Nach den ersten 2-3 Kamera-Test-Shootings war dann meine Foto-Festplatte fast voll und ich mußte mal aufräumen. RAW Dateien vorher: ca. 7 MB pro Datei. Nun: 27MB pro Datei.

Logisch kaufte ich mir nun auch größere Speicherkarten; mit meinen 2 Gb und 4 GB Karten komme ich jetzt nicht mehr weiter  😉 Ich verwende nun 16 GB Karten (Compact Flash) und empfinde die Größe auch als genau richtig. Die 5D Mark III kann gleichzeitig auf 2 Speicherkarten schreiben- 1x auf eine Compact Flash, und auf eine SD Karte. Die Qualität läßt sich für beide Karten einstellen. Ich nutze die Funktion bisher nicht- ich könnte mir z.B. bei Hochzeiten vorstellen, dass dies ganz praktisch ist. Man hat sein Backup gleich auf einer 2. Karte, und wenn es „nur“ hochauflösende JPEG Files sind, anstelle von RAWs.

Hat sich was an meiner Fotografie verändert?

Meine Fotografie hat sich tatsächlich ein klein wenig verändert.

Die größte Änderung für mich ist wohl, viel seltener zum Blitz zu greifen und häufiger natürliches Licht zu verwenden. Das mag vielleicht auch gerade an einer Phase liegen, bei dem ich einfach liebend gerne natürliches Licht und offene Blende nutze. Doch nicht immer reicht das vorhandene Licht für ISO 100 aus…. Bei der 30D war bei Portraits für mich meistens bei maximal ISO 600 Schluss, dank zu starkem Rauschen. Mit Sicherheit bin ich da auch etwas pingelig, aber mir gefiel es dann irgendwann nicht mehr mit dem Rauschen. So griff ich viel eher zu einem Blitz. Jetzt muss ich mir überhaupt keine Sorgen mehr machen „genug Licht“ zu haben. Das hängt natürlich auch vom Auftrag, vom Motiv und des Ausgabeformates ab. Es fühlt sich auch noch etwas komisch an, mit ISO 4000 zu fotografieren, aber wie man sieht: Das geht sogar sehr sehr gut :

Hier ein 100% Ausschnitt aus einem Welpen Shooting. ISO 4000, f 4. Oben ohne Rauschreduzierung in Lightroom; unten mit.

Rauschverhalten 5D Mark III ISO 4000

 

Gleichermaßen nutze ich viel häufiger eine offene Blende bei f 1.8-f 2.2. Das sorgt zusammen mit dem Canon 85 1.8mm Objektiv für einen tollen Schärfeverlauf. Der ist auch irgendwie „anders“, als mit der alten Kamera. Natürlich konnte ich auch mit der alten Kamera mit offener Blende fotografieren. Dank des Autofokus traute ich mich das aber nur selten. Sicher war nicht immer nur der Autofokus schuld, aber irgendwann hatte ich dann auch keine Lust mehr 😀 Der Schärfebereich bei einer Blende von 1.8 und 85mm ist nur sehr klein. Wenn der Fokus bei einem CloseUp nicht sitzt, wird das sichtbar sein. Dem Autofokus der neuen Kamera vertraue ich da absolut; auch bei schlechteren Lichtverhätlnissen.  Natürlich ist nicht jedes Bild immer super scharf. Aber einen Fehlfokus habe ich nur äußerst selten; und dann ist er erklärbar wie zB: Model oder ich haben sich bewegt.

Ich würde also sagen, ich bin mutiger & selbstbewußter, weil mein Werkzeug zuverlässig funktioniert. Ich nutze die Möglichkeiten  mehr aus.  Ob das nun ausschließlich an der neuen Kamera liegt, das kann ich nicht sagen. Wie gesagt, vielleicht auch nur eine Phase, dessen Anstoß mir die neue Kamera gegeben hat.