Im Juli diesen Jahres hatte ich das Vergnügen mit Janine ein paar Street Portrait zu machen. Ich schmunzel immernoch darüber, wie Janine und ich uns kennenlernten.

*mystische Musik einspiel* Es war im Winter 2015/2016. Ich fuhr mit meinem Freund durch den Maces um etwas zu „Essen“ zu besorgen. Es trällerte eine überaus freundliche, energiegeladene Stimme aus dem Lautsprecher. Mein 1. Gedanke war: „Huch, die ist aber nett und gut drauf!“. Bestellung aufgegeben und weiter vorgefahren zum Schalter. Dort sah ich dann auch das Gesicht zu der fröhlichen Stimme und sagte zu meinem Freund : „Die müsste man mal fotografieren, da paßt einfach alles. Das ist ein „Typ““. Mein Freund meinte ich solle sie fragen. Da ich tatsächlich etwas schüchtern bin fremden Menschen gegenüber sagte ich: „Neeeee….Wie blöd ist das denn? Hier bei Maces?!“. Er sagte dann, ich sei ja nur feige. Und DAS lass ich nicht auf mir sitzen 😉

Also sprach ich Janine noch dort an, dass ich immer mal wieder alternative Typen für freie Arbeiten suche und sie sei genau so ein Typ. Wenn sie Lust hätte, solle sie sich melden & ich drückte ihr meine Visitenkarte in die Hand (die hatte ich glücklicherweise noch im Portemonnaie). Puh, das hatte mich Überwindung gekostet, aber irgendwie war ich auch stolz auf mich.

Wochen-nein, fast monatelang hörte ich nichts. Ich dachte schon ihr würden meine Fotos nicht gefallen, oder sie hätte eh schon genug Fotoshootings.

Und dann schrieb sie mir, dass sie die Karte versehentlich wohl mitgewaschen hätte, voll im Stress war usw. Mein Interesse bestand immernoch, also verabredeten wir uns dann alsbald auf ein Street Portrait Shooting.

Es hat hammer Spaß gemacht. Man merkte ihr überhaupt nicht an, dass sie noch nie ein Fotoshooting hatte. So ließ ich sie von den Posen her weitestgehend auch einfach machen und war mehr der Beobachter. Ich war ohne Assistenz unterwegs, ohne Reflektor , ohne Blitz- habe also einfach mit vorhandenen Sonnenlicht gearbeitet-die meiste Zeit über im Schatten oder Gegenlicht.

Mal über seinen Schatten zu springen und doch einfach mal zu fragen oder etwas zu machen, was einem zunächst widerstrebt kann sich lohnen und tut überhaupt nicht weh, ganz im Gegenteil. Mache ich definitiv wieder!

 

Janine schwarzweis

Janine Street Portrait

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