Für mich die tollste Neuerung mit PS CC 2014: Eigene Color Lookups speichern.

Ich nutze die Einstellungsebene „Color Lookup“ seit dem es sie gibt; ich glaube das ist seit CS6 der Fall. Nicht immer verwende ich sie mit 100% Deckkraft, aber oft mit reduzierter Deckkraft um schnell zu einem bestimmten Look zu kommen. Natürlich kann man diese Looks auch manuell über mehrere Ebenen erstellen. Aber warum nicht den einfachen Weg nutzen? Außerdem ergeben sich manchmal spannende Looks, wenn man ein bischen rumprobiert 😉

Natürlich haben die Color Lookups Vor- und Nachteile, dazu aber weiter unten mehr.

So speichert man seinen Farblook als Color Lookup und darauf muß man achten:

Du öffnest wie gewohnt das Bild in Photoshop. Achtung: Nicht als Smartobjekt!!!

Nun kannst Du über Einstellungsebenen Deinen gewünschten Farblook anlegen (Gradationskurven, Tonwertkorrektur,Verlauf usw). Wichtig ist, das Du keine Masken anlegst und keine indiviuellen Ebenen wie eine zusammengefaste Ebene mit gemalten Farben oä. dazwischen hast! Da geht dann etwas beim Exportieren des Looks in ein Color Lookup schief 😉

Um eine Color Lookup Datei zu speichern, gehst Du auf Datei—>Exportieren—>Color Lookup Tabellen

color_lookup_export

Die Rasterpunke habe ich auf 32 (Mittel) stehen, es schadet sicher nicht, etwas herumzuprobieren. Als Format habe ich 3DL,Cube und ICC Profil ausgewählt; denke das reicht auch aus.
Jetzt speicherst Du Deinen Look als Datei ab.

Wenn Du nun ein ähnliches Foto nimmst und den Look über eine Einstellungsebene „Color Lookup“ hinzufügst, sollte das Bild ähnlich wie das Bild aussehen, mit dem Du den Farblook erstellt hast.
Sieht es ca. so aus, hattest Du Smartfilter sowie einzelne Ebenen wie zB Dodge and Burn/Frequenztrennung usw aktiv:

 

Color Lookup falsch

 

Statt einiger Ebenen für einen Farblook hast Du nun nur noch eine Einzige.

Und hier kommen wir auch gleich zum Nachteil von Color Lookups: Du hast keine Möglichkeit diesen oder jenen Parameter wieder individuell zu verändern. Du kannst die gesamte Deckkraft der Ebene reduzieren oder auch eine Maske anwenden, aber Du kannst nicht an diesem oder jenem Rädchen schrauben wie beispielsweise den Blau-Anteil verändern.

Bis zur Möglichkeit eigene Color Lookups in Photoshop zu speichern, habe ich die Farblook-betreffenden Ebenen einfach aus einem anderen psd File auf meine neue Photoshop-Datei gezogen. Hier habe ich dann noch die Möglichkeit die Einstellungen/Werte jederzeit anzupassen.

Alternativ könnte man für seine typischen Farblooks auch Aktionen anlegen. Das macht für mich aber nur Sinn, wenn ich weiß, wie ich zu dem Look komme. Da ich diese Looks nicht weiter teile, ist das für mich zuviel Arbeit bzw kostet für mich zuviel Zeit, als eben ein Color Lookup zu speichern oder betreffende Ebenen auf eine neue Datei zu ziehen.

Abschließend noch eine Seite mit einigen Color Lookups zum Download (inwieweit diese genutzt werden dürfen, bitte auf der Seite prüfen): http://colorlookup.blog.com/

2 comments on “Photoshop CC : Color Lookup exportieren”

  1. Der einzige Vorteil ist hier die ins Internet gestellten Looks zu schützen und nicht 100% editierbar zu machen. Über 120 „ungeschützte“ und damit 100% editierbare non-destruktive Color Looks gibt es übrigens im Color Effects CC Panel. Zusätzlich kann man das Panel mit eigenen oder aus dem Internet geladenen Looks und Aktionen erweitern: http://imageresult.com

    • Jop, das sie nicht mehr anpassbar sind, habe ich als Nachteil ja auch geschrieben 😉
      Dennoch mag ich sie gerne und binde sie mit geringer Deckkraft oft in meine Looks ein.
      Das beworbene Panel sieht aber interessant aus 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.