Am  vergangenen Sonntag den 13.04.14 veranstaltete Sam seinen ‚freundlichen Fotowettbewerb‚. Ich bin immernoch begeistert Smile

Beginnen wir am Anfang Wink

Als Sam seine Idee bekannt gab und nach Interesse fragte, fand ich die Idee gleich richtig cool. Nun bin ich eigentlich mehr „Einzelknipser“, aber auf jeden Fall wollte ich das einmal ausprobieren, um sagen zu können: Ja sowas kann ich mir gut vorstellen oder auch nicht.

Zu dem Zeitpunkt war ich noch davon ausgegangen, das die Gruppen am Tag der Themen-Bekanntgabe zusammen-gelost werden Embarassed Wie gut, das Sam mich eine Woche vorher fragte, ob ich denn eigentlich eine Gruppe zusammenhätte. „Ööööh—-nein?Wie es aussieht, bin ich meine One-Man-Show“.  Kurzerhand fragte ich den völlig Obi-Eröffnungswoche-gestressten Nils, ob wir gemeinsam eine Gruppe bilden würden. Da wir uns eh schon oft gegenseitig unterstützt/assistiert haben, paßt das ganz prima. Nachdem er zusagte, ließ es mich völlig entspannt dem Sonntag entgegensehen.

Wie den Infos zu entnehmen ist: Es soll ein Thema werden, bei dem möglichst Personen im Bild sein müssen, wobei das Interpretationssache sei. Ich hatte mir gedacht, das man schon ein Model organisiert bekommen würde, je nach Thema. Es machte für mich keinen Sinn, vorher herumzufragen, wenn man das Thema noch nicht kennt. Und Spontanität macht so einen Wettbewerb ja auch ausYikes

Am Sonntag morgen trafen sich alle Gruppen im Studio von Benny und Nils und warteten gespannt auf das Thema.

Insgesamt gab es 15 Anmeldungen. Die Gruppen bestanden i.d. Regel aus 2 Leuten, eine Gruppe war mit 5 Mann(& Frau) vertreten & ein Teilnehmer blieb später alleine, weil das Gruppenmitglied doch lieber was alleine machen wollte & das eigentliche geplante Gruppenmitglied nicht auftauchte.

Sam begrüßte zunächst alle und gab dann das Thema preis: Erstelle der Band Musikus ein CD Cover und ein Tourposter. Band oder Solomusiker natürlich austauschbar. Denke an die Beschriftung oder lass zumindestens Platz dafür. Und das Format ist natürlich entscheidend.

Ich scharrte schon mit den Hufen-„Coooles Thema!“ dachte ich und murmelte Nils schon zu“Ich hab ganz viel Ideen“. Nils und ich genehmigten uns erst einmal entspannt einen Kaffee in der Studioküche und tauschten Ideen zu Location, Licht und „Model“ aus. Unsere 1. Idee war über Facebook eine Band oder einen Solokünstler zu suchen, und anhand seiner Musikrichtung entsprechende Bilder zu fotografieren & zu bearbeiten. Wir posteten über unsere Facebook Seite, die Flensbook Gruppe usw. Sonntag vormittag- es ließ sich kein Musiker finden. Oft hatten die Bands einfach erst viel später Zeit (15 Uhr und später). Das wäre mit dem Abgabetermin 16 Uhr unmöglich geworden.

Unser Plan B war, ein ‚Model‘ zu suchen und zu fragen. Nils und ich hatten beide Flo im Hinterkopf. Nils hatte schon diverse Shootings mit Flo, und ich kannte ihn von einem Shooting mit Nils, bei dem ich assistierte.

Unsere erste Locationidee war:  die Schließfächer in der Bahnhofshalle. Dann begab es sich aber, das Kara (meine Freundin und Visa) eine tolle Location für uns aufgetan hatte. Ein Dachboden/die Abstellkammer  sei gerade ausgeräumt worden, es seien alte Tapeten dort und alles schön staubig. Darauffolgend bekamen wir ein Bild gesendet und sofort war klar: DAS ist DIE Location, die wir wollten, die auch perfekt zu Flo  paßt. Flo hatte erst ab 13 Uhr Zeit, so blieb Nils und mir um 12 Uhr noch etwas Zeit, die Location anzuschauen und noch ein bischen herumzukurven, um weitere Locations zu finden.  Wow-sooo tolle Orte haben wir gefunden. Wie sagte Nils so schön: „Sandra springt für eine Locaton auch aus einem fahrenden Auto“. Ich war so begeistert von manchem Ort….Da war ich halt euphorisch ;)

Wir sackten Flo dann ein und fuhren zurück zum Dachbodenraum. Welche Aufnahmen wir dort machen wollten, war von vorne herein klar. Wir wollten den Lichtstrahl durch das Fenster in diverser Form ausnutzen.  Sollte die Sonne nicht mehr scheinen, erzeugen wir die Stimmung eben mit einem Blitz. Das war gar nicht nötig. Einen Blitz benötigten wir aber zum Aufhellen. Dieser war auf die Decke und/oder die Wand gerichtet, und erzeugte so eine sanfte Aufhellung auf unser Model, ohne die Lichtstimmung zu gänzlich zu zerstören.

Wir starteten mit Portraits an der Wand,  auf der das Licht schien und erweiterten den Blickwinkel Schritt für Schritt durch weniger Brennweite und durch das zurückrobben auf dem staubigen BodenBig Smile

Kara stellte uns als Accesoire eine akkustische Gitarre zur Verfügung; diese wirkte in der hinteren Ecke nicht so sehr, und wir beschlossen sie wegzulassen und Flo stattdessen zum Songwriter zu machen und ihm Zettel und Papier in die Hand zu drücken.  Das es sehr staubig war, sieht man auf dem Boden-um aber noch mehr Staub im Licht zu haben, warfen wir noch ein bischen Mehl.

Fertig war das 1. Cover Bild Smile Hier schon inklusive der Schrift zu sehen.

Da wir noch Zeit hatten, probierten wir natürlich noch ein bischen mit dem Fenster und dem Licht herum, wobei auch das Back Cover Bild entstand.

Das Tourposter enstand eher zufällig. Nils und ich waren am tüddeln, als Flo -wartend- am Türrahmen stand und uns zuschaute und lauschte. Nils sah diese Pose & diesen Ausdruck, hatte  die Cam griffbereit & konnte somit das Tourposter fotografieren :) Witzig war dabei, das der Blitz noch zum Aufhellen an der Tür klemmte und in der Theorie völlig sinnlos gerichtet war. Herauskam aber trotzdem ein tolles Bild. Wir nutzten auch noch ein wenig die Zeit, um meine Freundin Kara und ihren Sohn in dem tollen Licht zu fotografierten. Apropos Zeit-viel blieb jetzt gar nicht mehr übrig. Geplant war eigentlich,das wir um 15 Uhr bei mir am Rechner sind. Daraus wurde 15:30 Uhr. Das Sichten der Bilder mußte sehr schnell gehen und das Einigen klappte auch sehr gut. In Photoshop haben wir dann die Beschriftung hinzugefügt. Da ich mich ein wenig mit Coverdesign beschäftige, hatte ich auch eine gute Auswahl an Schriftarten auf dem Rechner. Der Song Titel/Album Titel stammt übrigens von meinem Liebsten Cool

In der letzten Sekunde, vor dem Schließen von Lightroom und Photoshop, wollten wir das Tourposter nochmal wechseln-aber wir entschieden uns: Alles bleibt jetzt so wie es ist. Um 16:15 Uhr gaben wir unseren USB Stick mit den Bildern bei Schnappschuss für den Druck ab. Anstelle des Drucks eines CD Covers entschieden wir uns, ein Plattencover drucken zu lassen.  Wir wollten das Cover gerne in größer sehen.

Puuh-geschafft und totale Neugier, wie der Druck aussieht. Um 19 Uhr folgte die Besprechung im Studio. Alle Bilder wurden auf dem Boden ausgebreitet und jeder sollte nacheinander Kritik- aber nur positive!- zu den einzelnen Bildern abgeben. Anschließend erzählte jede Gruppe wie es so lief mit der Umsetzung.

Alle Cover waren unterschiedlich-aber alle toll!

Um ca. 20:30 Uhr war der Tag dann vorbei- ich war noch völlig geflasht vom Tag, aber totmüde und wollte nur noch ins Bett.

Ich konnte aber an dem Abend schon sagen, das ich das unbedingt nochmal machen möchte! Am liebsten gleich das darauffolgende Wochenende wieder :D Es hat soviel Spaß gemacht-Nils und ich sind ein geniales Team und die Ergebnisse absolut super.

Was mir auch Tage später noch gefällt ist die Tatsache, was für Bilder man auch unter Druck zustandebringen kann, wenn man fokussiert an etwas arbeitet.

Danke Sam, für diese Idee und laß Dir nicht solange Zeit für den nächsten Termin! Und Danke natürlich an meinen Teampartner Nils-der Tag hat echt gerockt! Und ein dickes Danke an Kara für die geile Location <3 Und natürlich an Flo für das Modeln!!

Hier ein kleines Best-Of dieses Shootings; alle Bilder nur mit einem Lightroom Schwarz-Weiß Preset bearbeitet (ja ich weiß, ich bin Photoshop Fetischist-aber hier wars einfach nicht notwendig Devil)

1 comment on “Das war der Tag: ‚Sam’s freundlicher Fotowettbewerb‘”

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