Über eine Facebook Gruppe hatte ich Gothic-Models für diverse Shootings auf TFP Basis gesucht und lernte darüber den Autor Justin C. Skylark kennen.

Justin schreibt Gay-Romane und Kurzgeschichten. Wer neugierig ist, schaut auf seiner Webseite vorbei und vielleicht ist ja etwas für Euch dabei Smile

Das 1. Shooting fand im letzten Jahr draußen an verschiedenen Locations statt. Wir hatten kein besonderes Thema, außer dass wir einfach schöne Aufnahmen für ihn als Autor und für mein Portfolio machen wollten.

Zeitnah nach dem 1.Shooting kam  eine Idee für ein 2. Shooting.  Leider ließ der Termin aufgrund privater Umstände länger auf sich Warten.

Im Februar diesen Jahres sollte es nun endlich soweit sein.  Kara Michelle war eingeplant,  das Make Up zu gestalten.

Die Grundidee läßt sich schwer umschreiben. Ich versuch‘ es dennoch so gut es gehtLaughing

Meine Idee war einen  Menschen zu zeigen , der sich durch Spinnenweben kämpft; versucht auszubrechen  aus „seiner“ Welt, aus dem was ihn gefangen hält, aus Mustern zu brechen, einer Lethargie zu entfliehen, sich aus einer Gefangenschaft zu befreien.

Ein ähnliches Shooting hatte ich schon mit der lieben Anett. In dem Shooting ging es aber mehr um Spinnen und um das „Eingewoben“ sein.

Bei diesem Shooting mit Justin sollte u.a. also „der Ausbruch“ gezeigt werden. Beide Ideen haben ihren Ursprung  übrigens in einem meiner Lieblingslieder:  „Kokon“ von der Band „ASP“.

Um das umzusetzen mußte ich  nicht nur wieder die (künstlichen!) Spinnweben rauskramen, es mußte natürlich auch ein gutes Make Up her.  Es sollte sehr dunkel und kantig werden und natürlich sollte meine liebe Freundin Kara Michelle das wieder machen.

Inspiriert durch „Edward mit den Scherenhänden“ kamen auch ein paar Narben mit einem speziellen „Narbenwachs“ hinzu. Leider hat dies die Eigenschaft nach einiger Zeit „wegzurutschen“, was sich später auch bemerkbar machte. Denn die ein oder andere Narbe rutschte später beim Shooting weg.Ich werde das beizeiten nochmal mit einem anderen Fach-Produkt ausprobieren und darüber berichten.

Beim Narbengestalten für ein Shooting ein Tip: Macht die Narben nicht zu breit/dick! Real sehen sie toll aus, können auf dem statischen Foto aber „klumpig“ rüberkommen. Nun verwende ich eh viel Photoshop, aber besser man achtet gleich darauf! Man muß hier immer einen Spagat machen zwischen: Viel aber nicht zuviel. Denn eine zu kleine Narbe kann auf einem Bild untergehen-eine zu Große aber auch zu dick sein.  So hab ich bei den Fotos später auch ein bischen mit Photoshop an den Narben gefeilt.

Sehr zufrieden mit Haare und MakeUp Sweet Kiss fuhren wir zum Studio.  Zunächst einmal suchten wir uns die  Klamotten aus & ich überlegte mir ein Licht-Setup und stellte die Kamera entsprechend ein.  Ich fotografiere im Studio eigtl. immer mit Blende 8 – 11 und 1/200 Belichtungszeit.  Ich mag die Schärfe 🙂 An dieser Stelle überlege ich, ob ich im Studio nichtmal wieder „offenere“ Blenden ausprobiere….mmmmh ja ich denke schon Smile 

 

 

Angelehnt an einige „Edward“ Portraits haben wir erst einmal den weißen Hintergrund gewählt.  Grundsätzlich mag ich grauen/dunklen Hintergrund lieber, aber hier paßt er doch ganz gut.

 

 

Down at the abyss

Wir wechselten danach auf einen grauen Hintergrund, ich mag grau einfach am liebsten 😉 Man kann soviel damit machen. Hintergrund einfach austauschen oder umfärben (im Zweifel einfach so lassen).

So fotografierten wir die gleichen Posings oder zumindestens ähnliche Posings nochmal vor grauem Hintergrund.

 

 

 

Und wir stellten fest, dass unsere Vorbereitung zwar ganz gut war, dennoch haben wir uns  viel zu wenig Gedanken um eine „Szene“ gemacht. Es fehlte uns definitiv ein oder mehrere Accessoires & eine „Geschichte“ oder ein „Drehbuch“ , um „Edward“ besser rüberzubringen, um über ein Foto/ein Bild eine Geschichte zu erzählen. Aber das brachte uns zu anderen schönen Ideen und Fotos Cool

Die erste Portrait Reihe war das Warm-Up für das eigentliche Ziel: Das Spinnweben Bild. In meiner Vorstellung war das Bild schon genau fertig-es mußte jetzt nur noch real umgesetzt werden.

Die Spinnweben sind im Grunde erst einmal wie eine Art Wollfäden, die man auseinanderzieht, um ein Netz zu gestalten. Problem hierbei: Wo und wie festmachen und zwar so,das es auch noch gut hält, wenn die Person sich daraus befreien will?!  Einen Teil mußte Justin selbst halten, ein anderer wurde durch die Lampenstative der Blitze gehalten, und ich glaube ich hatte auch noch eine Ecke Spinnweben in der Hand Innocent  Wer so etwas auch mal machen will, dem empfehle ich 2-4 Assistenten, die das Netz halten. Viel einfacher für alle Beteiligten ;)Mangels weiterer Hände fehlten uns ein wenig Spinnweben hier und da. Diese hab ich dann später daheim nochmal gespannt und vor grauem Hintergrund fotografiert; nachträglich dann mit Photoshop ins Bild eingebaut.

Und DAS Bild in meinem Kopf ist Wirklichkeit geworden *freu* Big Smile(klick macht groß)

 

Get Out

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Shooting Teil mit den Spinnweben Bildern dauerte vllt. 10 Minuten und uns blieb noch ein bischen Zeit, andere Posings und auch noch anderes Licht auszuprobieren & die Bilder sind toll geworden Laughing

Ich hätte so gerne etwas zum Licht-Setup geschrieben, muß aber gestehen, das ich zum Zeitpunkt des Shootings nicht darüber nachgedacht habe, einen Blogeintrag zu schreiben und inzwischen vergessen habe, wie das Licht bei den einzelnen Bildern wohl gewesen ist 😉 Ich gehe davon aus, das ich rechts und links jeweils 1 Striplight (mit und ohne Grid) von Jinbei hatte und von vorne 1 Softbox  von Walimex🙂

Hier nochmal alle Fotos des Shootings gesammelt:


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