Seitdem E-Ink Geräte wie die klassische Kindle-Serie oder der Sony Reader ™  oder die Tablets , wie das allseits bekannte Ipad auf dem Markt sind, werden E-Books immer beliebter. Zumindestens bei den E-Ink Geräten ist kaum ein Unterschied zum klassischen Buch spürbar (abgesehen vom Gewicht und der Haptik 😉 ).

Und endlich weniger Geschleppe, insbesondere wenn es auf Reisen geht.

Durch die fortschreitende Beliebtheit der E-books und E-Magazine ist es  einfacher geworden, ein Buch zu erstellen bzw zu schreiben und an den Mann zu bringen. Kosten für den Druck etc entfallen und der Vetrieb erfolgt bequem über das Internet. (E)Books von und für jedermann!

Eine großartige Sache-definitiv. So habe ich ganz tolle Bücher in dem Kindle Shop kaufen können, die sonst wohl nicht auf dem Markt wären; oder nur schwerlich.

Du erwartest jetzt mein „Aber“ und das kommt jetzt :mrgreen:

Was ist eigentlich mit Qualitätskontrolle? Ich rede hierbei hauptsächlich von dem Inhalt eines eBooks.

Soweit mir bekannt ist, gibt es keinen Korrektor oder ein  Lektorat bei Amazon, bevor ich mein Buch zum Verkauf anbiete. Darum muß ich mich als AutorIn selbst kümmern. Auch prüft niemand den Inhalt des Buches selbst. Ich vermute es gibt lediglich ein paar Stichproben bei dem z.B. rechtsradikale Inhalte oä geprüft werden. Das war’s dann wohl auch schon. Bei Apples Ibooks-Store wird es wohl ähnlich aussehen.

Zum Glück habe ich bisher nur wenige absolute Fehlkäufe im Kindle Shop getätigt. Über diese habe ich mich aber sehr geärgert.

Ein Autor schreibt zu einem Thema gleich 5 Bücher.  1 Buch für 2 Euro verkauft sich ja besser,als wenn man als unbekannter Autor ohne Verlag mehr verlangt.

Will man dann detailliertere Informationen zu einem Thema lesen, könnte man ja das nächste kaufen, und das 4. und 5. vllt. auch noch.

Daraus gelernt habe ich, bei manchen Büchern etwas mehr Bewertungen zu lesen und zumindestens im Kindle Shop zu schauen, wieviel Bücher der Autor zu einem Thema noch geschrieben hat. Hat er zu einem groben Thema schon 5 ebooks oder mehr auf dem Markt, lasse ich inzwischen die Finger von solchen Büchern.
Wie sind Eure Erfahrungen?

Teile diesen Beitrag...:-)Tweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someoneShare on Facebook

3 comments on “Ebooks von und für jedermann: Fluch & Segen”

  1. Ein weiteres Problem ist, dass die Indie-Autoren erkannt haben, wie wichtig Bewertungen sind und inzwischen einige von ihnen aggressiv gegen schlechte Bewertungen angehen und sich teilweise gegenseitig gute Bewertungen zuschieben.
    Das macht es umso schwieriger rauszufinden, ob ein Buch wirklich gut ist.

    Amazon hat aber auch schon reagiert: Indie-Bücher kommen im Ranking bei weitem nicht mehr so hoch wie früher, auf den ersten Plätzen regieren Verlagsbücher, angeblich sogar dann, wenn die Indie-Bücher sich besser verkaufen. Was da jeweils dran ist kann ich nicht sagen, aber der Kampf um die guten Rezensionen ist auf jeden Fall härter geworden.

    • Das Bewertungen zuschieben habe ich mir auch schon gedacht. Glaube, das ich auch schonmal genau solche gelesen habe. Ich stöbere zuviel im Kindle Store 😉
      Doof für die Autoren, die ehrliche Rezensionen bekommen.:-(

  2. Meine Erfahrungen… Persönlich noch keine, aber ich verfolge gerade die Debatte auf Amazon um das Buch Fida, wo um eine 1 Sterne Rezension bis aufs Blut gestritten wird.

    Was vorher war weiß ich nicht mehr so genau. Aber eine Rezensentin hat sogar eine weitere 1 Sterne Bewertung gelöscht, obwohl die weitaus nicht so heftig ausgefallen ist wie die von Rosalinde.

    Schlechte Bücher sind ärgerlich für den leser. Schlechte Bewertungen schlecht für den Autor, dessen Existenz davon abhängt. Manchmal ist es aber besser, schlechte Bewertungen zu schlucken statt wie wild auf die zahlenden Kunden loszugehen. Ein, zwei oder drei schlechte Rezensionen bringen ein Buch nicht in Verruf, wenn denen 50 gute Rezis entgegenstehen!!!

    Wenn sich aber plattformübergreifend bitterer Streit entwickelt, trägt man die schl. Bewertung nur noch mehr in die Welt und schädigt sich selbst (egal ob man jetzt Autor oder Rezensent ist).

    Ich bin ehrlich. Ich möchte nicht in solch einen Strudel geraten. FALLS ich etwas zu bemängeln HÄTTE, würde ichs für mich behalten. Jedenfalls bei Indie-Autoren. Das Buch würde ich eben nicht weiterempfehlen und keine weiteren mehr kaufen.

    Bei Verlagsbüchern ist es so: hier muss ich keine „Angst“ vor meiner Meinung haben. Ich kann auch 3 Sterne vergeben, ohne angepöbelt zu werden. Wobei mir gute Bücher die ich gut bewerten kann, am liebsten sind. Auch Autoren mögen Lob. Das gut doch gut. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.