Vor fast 1,5 Jahren machte ich erste Gehversuche mit einem Grafiktablett.
Von einer Freundin konnte ich mir eines von „Medion“ ausleihen. Damit kam ich jedoch gar nicht zurecht. In 1. Linie lag dies an der Größe und ich fand es irgendwie „unhandlich“.
Etwa 1/2 Jahr später muß es gewesen sein, da kaufte sie sich ein neues von Aiptek (Bezeichnung kenne ich ad hoc nicht).

Bei einer Photoshop Session durfte ich es auch einmal ausprobieren. Das war schon viel besser als das Medion, aber so richtig warm wurden wir beide nicht.
Ende letzten Jahres mußten wir ein Macbook zum Check geben (es vibrierte stark;wie sich herausstellte kam das von der Festplatte). Während ich wartete nutzte ich die Gelegenheit das Wacom Bamboo Fun auszuprobieren.
Ich war sofort begeistert. Der Stift fühlte sich gut und leicht an und das gleiten über das Tablett war sofort angenehm.
Von nun an war klar: Sowas brauche ich!
Leider haben diese Tablets auch einen stolzen Preis und ich schob den Kauf immer wieder auf.
In letzter Zeit häuften sich die Schmerzen in der Maushand, so das ich jetzt Nägel mit Köpfen machte und mir das Wacom Bamboo endlich bestellte.
Geliefert wurde es mit 5+1 Spitze sowie einer Treiber CD.
Das Grafiktablett wurde sofort von Windows 7 Prof. 64-bit erkannt. Ich legte anschließend dennoch die Cd von Wacom ein, die mir Treiber installierte und ein Lernprogramm startete.
Mit diesem habe ich Schritt für Schritt die Touch-Funktionen sowie die Stiftfunktionen kennengelernt.
Anschließend-na klar- Photoshop gestartet. Die erste Stunde war gewöhnungsbedürftig, aber dann rutschte der Stift schon beinahe von alleine ;-)
Die 1. Frage die sich mir stellte war: Und wie arbeite ich jetzt mit dem Pinseldruck unter Photoshop?
Zum einen kann bei aktivierung des Pinselmodus (B) in der oberen Leiste per Klick die Druckempfindlichkeit für die Breite des Pinsels einstellen, aber auch für die Größe des Pinsels.
Hier bin ich gleich reingefallen und hatte Pinseldruck=Deckkraft angefangen und war schwer enttäuscht-die Striche waren alle zu dick. Natürlich hatte ich zu Anfang viel zu stark aufgedrückt-aber ich hatte auch die Deckkraft auf 100% stehen. Somit konnte ich meine Dodge & Burn Arbeiten natürlich vergessen…
Die eingestelle Deckkraft stellt nach einigen Tests also die maximale Deckkraft je nach Pinseldruck dar.
Bei der Größe verhält es sich genau so: Der Pinsel wird bei maximalen Druck auf die maximal eingestellte Größe gehen. (Falls ich falsch liege möge man mich gerne berichtigen ;-)).
Nun kann man auch noch ins Detail gehen und in die Pinseleinstellungen gehen und hier weitere Werte fest vor-einstellen. Damit habe ich bislang noch nicht gearbeitet und beschäftige mich in nächster Zeit etwas damit, um mir ein paar Pinsel abzuspeichern, wie ich sie häufiger gebrauchen kann.

Mein 1. Einstieg: Toll!
Einfache Installation, Einstieg war etwas „komisch“;aber schnell spürt man wieviel besser man damit arbeiten kann.
Handschmerzen deutlich gebessert und äußerst angenehmes Foto-Bearbeiten!

2 comments on “1. Schritte mit dem Wacom Bamboo Fun (Medium)”

  1. Meine Gründe für den Umstieg waren damals ganz ähnlich, da ich mit einem Mausarm zu kämpfen hatte und mich dann erst einmal für das günstige Bamboo Pen & Touch zum Testen entschieden habe. Die Umstellung fiel mir ziemlich schwer, aber ich dran geblieben, weil ich meine Hand schonen wollte. Nach einiger Zeit habe ich mich aber zum Glück an das Arbeiten mit dem Grafiktablett gewöhnt und seitdem arbeite ich nur noch damit. Inzwischen habe ich ein Intuos 4 und bin immer noch sehr zufrieden damit. Hast du das Bamboo Fun noch?

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