Seit Herbst letzten Jahres bin ich im Besitz eines weißen MacBooks. Bislang verwendete ich es nur daheim,aber nicht von unterwegs.

Endlich sollte es in den Urlaub gehen und das MacBook sollte mit; man will ja gemütlich ‚Facebooken‘.

An Station 1 unserer Reise angekommen, klappte ich wie gewohnt das MacBook auf und was mußte ich sehen?
Einen schwarzen Balken, der auf der oberen Seite des Displays von links nach rechts abfallend verlief.

SCHOCK!

Zunächst dachte ich an einen Fehler der grafischen Oberfläche und rebootete erst einmal.

Humpf-der Fehler war immer noch da.

Ausschalten-Einschalten-Nix. Der Balken ist immer noch da, und sogar sichtbar, wenn das Display ausgeschaltet ist.

Ich war bitter enttäuscht. Da fährt man einmal mit seinem Laptop weg und dann geht er kaputt.

Am nächsten Tag sind wir dann nach Oberhausen zum Apple Store im CentrO gefahren.  Dort erklärte man uns, das man einen Termin bräuchte, dies aber kein Problem sei, man gäbe uns einen kurzfristigen.

Der war knapp 1,5 Std später, so das wir noch gemütlich Kaffee trinken konnten.

Das MacBook wurde dann gesichtet und man vermutete, das das Display getauscht werden müsse. Unter anderem wurde auch die „Kosmetik“ des Books begutachtet und mit normalen Gebrauchsspuren bewertet. Ich denke man schaut hier, ob es vielleicht heruntergefallen ist.
Die Reparatur würde 5-7 Werktage dauern,dann bekäme ich einen Anruf und könne es wieder abholen.

7 Werktage wären für unseren  Urlaubsaufenthalt zu lange gewesen, aber der freundliche Mitarbeiter sagte uns, das sie fast nie länger als 5 Werktage bräuchten. Das paßte gut, also ließ ich mein Schätzchen da.

Online konnte ich den Repair Status verfolgen.

Da tat sich jedoch die ganze Woche nichts, außer der Meldung „In Bearbeitung“.

Ein Anruf bei Apple nach 1 Woche ergab keine Neuigkeiten, außer das man mich zurückrufen würde. Ich wurde schon ganz nervös wochenlang ohne MacBook zu sein. Übrigens behält Apple das Gerät 6 Monate zur Abholung im Store.

Aber knapp 1 Std später aktualisierte sich schon der Status und ich bekam einen Anruf, das es fertig sei.

Vor Ort mußte ich kurz warten und durfte dann an der Theke Platz nehmen, um mein MacBook in Empfang zu nehmen.

Ein Haufen Papierkram folgte und fertig war die Reparatur. Ich wurde sehr freundlich bedient und mir erschien alles sehr unkompliziert.

Der Displaytausch war ein Garantiefall; hätte sonst 229 € ohne MwSt gekostet-geht noch, wenn ich bedenke, was ein neues MacBook kostet.

Ich habe via MacTrade eine Garantieverlängerung über die Victoria Versicherung; überlege aber lieber doch eine kostenpflichtige Apple Care Verlängerung zu nehmen. Man weiß ja nie….

Sollte nochmal eines meiner Apple Produkte kaputt gehen, würde ich wieder den Service des Stores nutzen.

Sehr freundliche Bedienung,haufenweise Mitarbeiter, die verstehen was sie sagen & tun und schnelle unkomplizierte Reparatur.

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2 comments on “Erfahrungsbericht Apple MacBook Reparatur (Garantiefall)”

  1. Interessanter Bericht, weil ich hab nämlich auch ein Mac Book Pro (Apple ist eine der wenigen Marken, die ich mir dann doch „gönne“, weil sie mich überzeugt haben). Dachte schon: Oh Gott, das geht sicher ganz schlimm aus – aber siehe da… ein Supportfall mit Happy End! Da bin ich echt beruhigt. Da ist man doch froh, dass die etwas größere Investition dann doch lohnend war.

    Hab mal beim Bloggen über mein Macbook Wein geschüttet. Es ging sofort aus und war für eine Woche verstorben. Ich hab auch im Support angerufen, die waren sehr nett und hätten mir auch einen Termin gegeben. Aber ich hab dann im Internet gelesen, dass man es aufschrauben soll hinten und trocknen lassen soll. Beim Aufschrauben erlischt allerdings die Garantie, das war mir schon bewusst. Haben wir gemacht und das ganze Mainboard war voller Pfützen 😉 …es hat getrocknet und getrocknet und getrocknet. Nach 1 Woche hab ich es wieder angeschaltet und flupp! Es läuft so gut wie zuvor – JUHU. Ich war happy! Nur die „esc“-Taste klebt-klemmt bisschen. Technik, die bekleistert, eben. Die Macbooks haben ja so einen Flüssigkeitssensor drin, der bewirkt dass sie sich sofort ausschalten, sobald Flüssigkeit in sie eindringt, um einen Kurzschluss zu verhindern. Das hat mich gerettet.

  2. Das wußte ich auch noch nicht, das die Macbooks da einen Sensor drin haben. Wie praktisch!
    Da weiß man,wieso man mehr bezahlt hat 🙂
    Ich geb meines nicht mehr her 🙂

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