Immer wieder  tauchen Fragen zur Belichtungszeit und zur Brennweite auf, denn irgendwann möchte man noch kreativer arbeiten, als ein rundum scharfes Bild zu machen.

Oder man verwendet bereits die Halb-automatischen Funktionen oder gar den manuellen Modus und hat Probleme mit der Schärfe.

Eine grobe Rechnung habe ich zu meinen Anfängen im  DSLR Forum gefunden; und verwende diese immernoch gerne:

Und zwar geht es darum, welche Belichtungszeit ich minimum haben muß, um kein verwackeltes Bild zu bekommen; abhängig von Kamera und Brennweite; am Ende natürlich auch von dem ISO Wert und der Blende.

Die Grenze ist normalerweise:

Brennweite in Millimeter * Cropfaktor der Kamera = Belichtungszeit.

Bei meiner Camera der Canon EOS 30D wären das:

Brennweite * 1,6 = Belichtungungszeit

Bedeutet bei meinem Lieblingsobjektiv dem 50 1.8 :

50 * 1,6 = 1/95

Der ISO Wert und die Blende tun ihr übriges zur Belichtungszeit. Je höher der ISO Wert, desto mehr Licht wird aufgenommen. Bei ISO 200 also schonmal doppelt soviel wie bei ISO 100.

Verändere ich ebenso die Blende, verändere ich auch die Belichtungszeit.

Größere Blende=kleinere Blendenzahl z.B. F3.5 bedeutet mehr Licht=kürzere Belichtungszeiten.

Gibt’s noch weitere ‚Formeln‘? :-)

2 comments on “Basics: Richtig Belichten”

  1. Belichten ist ein Thema, über das man viel Diskutieren, bzw, Philosophieren kann.

    Das Zusammenspiel der 3 Faktoren ISO, Blende, Zeit muss passen. Bei 1/30s ist bei mir die Grenze zum verwackeln. Dann kommt es an möchte ich eine Tiefenunschärfe haben – Blende auf, Zeit runter…

    Denke mal die Beste Formel ist das ausprobieren.

  2. @Thomas: Stimme ich Dir absolut zu! Für den Anfang hat mir die Formel gut geholfen und mit ein bischen Übung hat man auch ein Gefühl dafür und weiß was man selbst noch zitterfrei halten kann,und was nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.